Mein kleines Zimmer hat sich in ein großes organisiertes Chaos verwandelt. Ich mitten drin. Und schon wieder klingelt’s, DHL, Hermes, FedEx & Co. liefern täglich neue Pakete ab. Die Planungsphase geht dem Ende zu, Ich hab noch richtig viel zu erledigen. Die Nächte schlag ich im Internet tot, auf der Suche nach neuen Trips& Tricks für den langen Weg. 10.000km one-way. So eine Weltreise ist was anderes als mal kurz in „Urlaub“ zu fahren. Alles mögliche muss im vor raus organisiert und geplant werden. Visum, Carnet de Passage, Bankbürgschaft, Internationale Dokumente. Dies alles braucht seine Zeit. Nicht alles läuft immer reibungslos ab – besonders bei der Beantragung der Visa gibt es Komplikationen. Am Ende habe ich für manch ein Visa eine Agentur beauftragt. Die Hürden waren doch zu groß. Und siehe da – kaum ist das Geld bezahlt, wurde das Visum genehmigt. Für Iran braucht man eine Registrierungsnummer. Diese gab es laut Botschafter nur bei einem Reisebüro in Frankfurt. Den Kontakt bekam ich auch gleich vermittelt, das Reisebüro wusste schon Bescheid. Ich hatte jetzt schon das Gefühl mitten im mittleren Osten zu sein. Erst dann kann man ein Visum beantragen. Dieses gilt ab Ausstellungsdatum 90 Tage. Man hat also 3 Monate Zeit mit dem Visum in den Iran zu kommen. Einmal im Land darf man 30 Tage bleiben. Das Visum für Pakistan  30 Tage und Indien 6 Monate machte keine Probleme.

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Warum  auf dem Landweg durch Pakistan ? Die andere Möglichkeit wäre via  Turkmenistan – Usbekistan – Tadschikistan – China . Ich habe mich bewusst dagegen entscheiden und den Weg durch Pakistan gewählt. Ob die Strecke durch Turkmenistan – Usbekistan und Tadschikistan nun sicherer ist, darüber  lässt sich streiten. Um mit eigenem PKW durch China zu reisen ist ein Guide notwendig, die kosten dafür belaufen sich auf knapp 2.000 Euro. Dagegen sind die 36 Euro für das pakistanische Visum ein Witz. Pakistan hat mich schon immer ein  gereizt, Freunde die das Land schon besucht haben erzählen von einer unglaublichen Gastfreundschaft und schwärmen von der Schönheit des Landes. Es wird Zeit, dass ich mir selbst einen Eindruck mache.