In Kroatien traf ich mich mit Lennard, den ich in Slowenien kennengelernt hatte, wieder. Wir haben bis in den Iran die selbe Route und werden ein Stück zusammen weiterreisen.
Auf dem Weg zum größten Nationalparks Kroatiens den Plitvicer Seen tauchte ich in eine Winterlandschaft, es wurde kalt nachts – sehr kalt. Tagsüber hielten sich die Temperaturen um die Null Grad, nachts zeigte das Thermometer minusgrade an. Die Tütensuppe und ich wurden beste Freunde. Die National Parks sind unbedingt einen Besuch wert. Er ist für seine 16 kaskadenförmig angeordneten Seen weltbekannt.


Hier lernten wir Daesu aus Süd Korea kennen, ich hätte ihn auf 25 geschätzt, in Wirklichkeit war er 35 – immer das selbe Spiel mit den Asiaten.

Unsere Route führe uns durch den Paclenica National Park, auf Kroatisch „kleine Hölle“ – Landschaftlich eine wirklich tolle Strecke. Hier wurden unzählige Winnetou Filme gedreht. Der Unterschied zwischen den vom Tourismus lebenden Küstenregionen und dem verarmt wirkenden Hinterland Kroatiens ist gross. Die Menschen im Hinterland leben oft in nicht fertiggestellten Häusern – es fehlt an Isolierung, Putz, Fenstern, Dachziegeln. In vielen Dörfern findet man ganz verlassene und leerstehende Häuser/Bauruinen.



Zadar war nicht mehr weit – Über Couchsurfing haben wir Brigitte und Markus kennengelernt, wo wir jeweils eine Nacht verbrachten. Beides Deutsche die in Kroatien Fuss gefasst haben. Brigitte kommt ursprünglich aus Köln, hat aber die letzten Jahre in Istanbul als Deutschlehrerin gearbeitet und hat nun in Zadar eine neue Heimat gefunden. Marcus macht ein FSJ an der selben Schule und arbeitet mit Ihr zusammen.

Kurz bevor wir Zadar verlassen wollten meldete sich Daesu bei uns, wir hatten ihm angeboten mit uns zu reisen. So machten wir uns zu dritt auf den Weg nach Split.

Dubrovnik befindet sich am unteren Ende Kroatiens. Hier wurden Teile der weltbekannten Serie “Game of Thrones” gedreht. Die riesigen massiven Stadtmauern sind beeindruckend und haben zu ihrer Zeit ein unüberwindbares Hindernis für den Feind dargestellt. Die Stadt lebt vom Tourismus und das spürt man auch – einen Parkplatz zu finden ist eine Sache für sich. Es war ein komisches Gefühl bei sonnigen 17 Grad über den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu laufen – es gab Glühwein, Waffeln und zahlreiche Touristen Shops. Der ca. 3km lange Rundweg auf den alten Stadtmauern bietet einem einen klasse Blick über die Dächer der Dubrovniks.



Kroatien neigt sich dem Ende zu, ich freue mich auf das nächste Land
Bosnien & Herzegovia
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