Sri Lanka – mit dem TUK TUK um die Insel

Um 8.20 Uhr landete ich in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, um in Sri Lanka einzureisen braucht man ein Visum – dies kann man bei Ankunft am Flughafen ($35) oder im Voraus online beantragen ($30) http://www.eta.gov.lk/slvisa/ .Der Airport befindet sich direkt neben Negombo, falls man spät nachts oder früh morgens ankommt sollte man lieber hier übernachten. Ich hab das Visum online beantragt, dass ist einfacher und spart Zeit am Airport. Wie überall, warten auch in Colombo ein Haufen Tuk Tuk Fahrer auf einen. Wie viel du bezahlst hängt stark von deinemVerhandlungsgeschickt ab. Ich habe mich für die günstigerer Variante entschieden und den Bus genommen, der hat mich für LKR 120 bis zur Main Station gebracht.

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Erster Eindruck Colombo
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Taxi Tuk Tuk

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Colombos Verkehr

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Hostel sind in Sri Lanka etwas teuer als in Indien, für ein 8 Bett Zimmer mit Klimaanlage bezahlt man in Colombo zwischen LKR 1000-1500. Ich habe im Colombo City Hostel eingecheckt, einem coolen Hostel im Zentrum von Colombo, direkt neben dem Haus des Premierministers, das wohl am sicherste gelegenen Hostel in dem ich ja war. Frühstück ist wie in vielen Hotels inklusive, fällt meist aber eher mager aus, hier gab es Toast, 1 Ei, Marmelade und Butter + Tee und Kaffe. Von der Dachterrasse hat mein einen coolen Blick über die Stadt. Die nächsten 3 Wochen tausche ich vom Jepp zum Tuk Tuk. Dustin und Meaghan hatten mir davon erzählt, dass man sich ein Tuk Tuk zum selber fahren mieten kann, ich war sofort von der Idee begeistert, mit der Risksaw die Insel erkunden.

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Ich pass gerade so rein

I kontaktierte ALMA Tours in Negombo, dort mietete ich mir mein eigenes TUK-TUK. Der Preis ist von der Mietdauer abhängig, ich bezahlte $11 am Tag & $50 Versicherung + $100 Pfand. Um ein Tuk Tuk fahren zu dürfen braucht man eine srilankische Fahrerlaubnis, welche man bei AAC Büro in Colombo bekommt. Die Fahrerlaubnis bekommt man ohne langes warten, man muss lediglich seinen internationalen Füherschein vorzeigen und eine Bearbeitungsgebühr von LKR 3650 bezahlen. Dann steht dem Experiment Tuk Tuk selber fahren nichts mehr im Wege. Ich fühle mich lange nicht so sicher wie im meinem Auto, du musst ständige aufpassen, da du als Tuk Tuk immer den kürzeren ziehst. Trotz alledem fährt sich ein Tuk Tuk einfacher als ich dachte, ist wie ein bisschen wie mit einer alten Vespa. Viele der Sri Lanker die mich im Tuk Tuk sehen, lachen und grüssen mich freundlich, ein ungewohntes Bild. 

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Alex hab ich im Hostel in Colombo kennengelernt, nachdem sie von dem Tuk Tuk Trip gehört hat, entschloss sie sich spontan mit zu kommen. Cool das sie dabei ist, zu zweit macht’s nochmal mehr Spass. Erster Halt: Sigiriya, früh aufstehen war angesagt, um 05.00 Uhr morgens sind wir den Pidurangala Rock im dunkeln hinaufgeklettert um von oben den Sonnenaufgang anzuschauen, in 30 Minuten ist man auf dem Felsen, und dann erlebt dann einen genialen Sonnenaufgang. Der Sirigiya Felsen selbst lag mit $30 Einritt deutlich über dem typischen backpacker’s budget, die sparten wir uns – der Pidurangala Felsen kostet nur $3. Und eigentlich ist es egal welchen Stein man hochklettert. 

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5.20 Uhr

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Der hintere ist der $30 Fels

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Pidurangala

Auf dem Rückweg vom Sonnenaufgang ging etwas am Tuk Tuk kaputt und wir konnten nicht mehr weiter fahren. Kein Problem, jeder der vorbeikam hielt an und bat uns Hilfe an. Ein anderer Tuk Tuk Fahrer schleppte uns bis zu nächsten Werkstatt ab, dort wurde es für LKR1500 repariert. Kurz danach waren wir wieder auf dem Weg nach Trincomalee. Alex ist noch nie Tuk Tuk gefahren, ich hab ihr auf einer ruhigen Strasse gezeigt wie es geht, nachdem sie es 10 mal hintereinander abgewürgt hat entschieden wir, dass Tuk Tuk fahren nichts für sie ist. Schade sonst hätte ich auch mal ein bisschen im Tuk Tuk schlafen können

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Alex am Steuer

 

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da stimmt was nicht

 

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In der Tuk Tuk Werkstatt

Uppaveli liegt 4km von Trinco, hier sind die meisten Backpacker. Weisse Sandstrände und Kristall klares Wasser, ein perfekter Ort um ein Paar Tage zu entspannen. Bei den Jungs von Poseidon diving hab ich meinen Tauchschein gemacht. Für den 3-4 tägigen Tauchkurs schwanken die Preise zwischen $350-400. Tauchen ist ein verrücktes Gefühl, fast schwerelos durchs Wasser zu gleiten und in eine andere Welt einzutauchen.

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Wer es lieber ein ruhiger halt, fährt noch ein Dorf weiter, in Nilaveli ist nicht so viel los nur ein Paar vereinzelte Unterkünfte und Resorts.

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Sonnenaufgang
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Uppuveli

Am ersten Tag des Tauchkurses sind wir zu Pidgeon Island, einem der zwei Marine National Parks Sri Lankas. Der liegt nur 1km von der Küste von Nilaveli, ein perfekter Schnorchelspot, ich hab ein paar Riffhaie dort gesehen. Morgens um 08.00 Uhr waren wir fast die einzigen auf der Insel, um die Mittagszeit wurde es recht voll und verdammt heiss. Auf der Insel kann man nichts kaufen, unbedingt an Wasser, Sonnencreme und Snacks denken.

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Pidgeon Island

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Mein Tauchlehrer

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Auf dem Weg zurück

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In Trinco haben wir das Fort angeschaut, Teile werden noch heute von der Armee benutzt.

Hier leben ein Haufen wilde Rehe, sie haben dass wohl beste Rehleben dass es gibt. Ein paar von ihnen lagen im Sand und haben geschlafen, komisch die Tiere in diesem Umfeld zu sehen. Wenn man den weg nach ganz nach oben geht gelangt man zu einem Tempel, von hier hat man eine klasse Aussicht auf den Bengalischen Golf. Lohnt sich!

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überall gibt es Orangensaft und Passionsfrucht
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Sonnenuntergang am Fort

In Sri Lanka lohnt es sich früh aufzustehen, nur morgens lassen die Temperaturen es zu joggen zu gehen, mittags steigt das Thermometer weit über 35 Grad. Nach einer ganzen Woche in Uppuveli fuhren wir weiter. Es ist eine Erfahrung für sich, mit dem Tuk Tuk Sri Lanka zu fahren, an einiges muss man sich gewöhnen aber dann macht es richtig Spaß.

Hier eine paar Tipps Wie man den srilankischen Verkehr überlebt:

  • Das wichtigste: Beachte die Regeln. Das Problem ist, es gibt keine.
  • Die Strassen sind wie ein Schachbrett, wenn Platz ist wird gefahren, ohne Rücksicht auf rechts und links.
  • Achtung Zebrastreifen – Nicht anhalten. Dein Hintermann wird dir wahrscheinlich hinten drauf fahren. Die meisten Fussgänger warten geduldig bis frei ist, auch am Zebrastreifen nur Anhalten wenn ein Polizist den Verkehr regelt.
  • Die Busfahrer in Sri Lanka sind eine Sache für sich, sie rasen wie die Irren ohne Rücksicht auf andere im Verkehr. Immer nach dem Motto – Ich bin der Stärkere.

Die Strassen in Sri Lankas sind verstopft. Schmale einspurige Strassen, komplett überladene LKW’s, Busse, Geländewagen und Ochskarren. Motorräder und Tuk Tuk’s drücken sich sofort in jede noch sie kleine Lücke. Keiner Benutz seinen Rückspiegel, ich hab viele mit eingeklappten Spiegeln gesehen. Ich bin jedes mal aufs neue Erstaunt wie Rücksichtslos und ohne Logik man doch ein Auto fahren kann.

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Saftbar an der Strasse

Nachts zu fahren ist wie Russisch Roulette, viele fahren stark betrunken und machen den Verkehr lebensgefährlich. Bei einer Polizeikontrolle sagte mir ein Polizist da jeden Tag 6 Leute auf den Strassen Sri Lankas sterben. Viele durch Alkohol.

Wer den richtigen Sri-lankischen Verkehr erleben möchte, muss zwischen 20 Uhr und 11 Uhr morgens fahren, die Polizei ist dann zuhause. Die Lichter verschmelzen zu einem Blitzlicht Gewitter, oft reicht es nur gerade so. Ich hatte trotz alledem Spass im srilankischen Verkehr. Ich bin noch den Indischen Verkehr gewöhnt, der ist schlimmer. Einfach alles vergessen was man in der Fahrschule gelernt hat, jegliche Verkehrsregeln. Augen auf und genießen. Ein paar mal hat die Polizei mich versucht anzuhalten, ich hab nur ein mal angehalten. Nachdem sie all Papiere überprüft hatten konnte ich gehen, Ich war erstaunt die Polizei ist weniger korrupt hier als im Nachbarland.

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Hey Buddy !

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Batticaloa

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noch ein Fort, Baticaloa
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aber auch hier ist nicht immer sauber
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Luft raus !

Mit dem Tuk Tuk bist du nicht schneller als 60km/h unterwegs, Berg ab 70 wenn du Glück hast. Immer am ersten Vollmond im Mai ist Feiertag  es wird Buddhas Geburtstag (Vesak) gefeiert. Die Menschen versammeln sich in den Strassen, die ganze Stadt war geschmückt, Kerzen und Laternen hängen in den Bäumen. Vor der Polizeistation war eine lange Schlange, hier verteilte die Polizei Zwiebelbrot und Eiscreme – umsonst! Die Feier zieht sich über 2 Tage, dann gibt es auch nirgends Alkohol zu kaufen. Wer dennoch ein kühles Bier haben möchte muss im Vorhinein dran denken.

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Die Lagoon geschmückt, zu Buddha’s Geburtstag
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aufwändig verziert

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Nachdem wir 2 Wochen bei über +35 Grad verbracht hatten war es Zeit für die Berge, die Fahrt war mega, durch die engen Kurven ins Hochland. Dem Tuk Tuk hat das Ganze nicht so gefallen, voll beladen, den Berg rauf, nicht schneller als 25km/h. Auf dem Weg nach Ella hielten wir bei den Dunhinda Wasserfällen an, während Sri Lanker LKR 20 bezahlen, ist es bei Touristen schon das 10fache. Ausser uns waren dort sonst nur Locals, jeden den wir getroffen haben lachte und grüsste uns freundlich. Ein 30 minütiger Weg führt hinunter zum Wasserfall, in kleinen Shops bekommt man frisch gepressten Orangensaft und Sri Lankische Snacks – dahl valide & Samosas.

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Dunhinda Wasserfälle

Gerade als wir in Ella ankamen fing es an zu regnen, für mich das erste Mal in 4 Monaten. Richtig erfrischend, ich hätte nicht gedacht das ich Regen so vermissen würde. Die Temperaturen sanken bis auf 18 grad, keine Klima oder Ventilatoren, kein lästiges Schwitzen mehr, auch brauch ich nicht 3 mal am Tag duschen. Ella ist eine Touristen Stadt alles ist auf den Tourismus ausgelegt, mir hat es nicht so gut gefallen ist einfach zu viel für solch ein kleines Dörfchen. Überall wir Geld in den Bau von Unterkünften oder Restaurants gesteckt, andererseits bekommt man um Ella herum sehr viel zu sehen, vor allem in der Natur,

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Strasse nach Ella

Das ist der wahrscheinlich beste Ort um in Sri Lanka Zeit in den Bergen zu verbringen. Manche Tracks liegen auf über 2000 meter. Adams Peak ist eine der bekanntesten Attraktionen. 

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Umbrella Cafe, Ella

Im 98 Acres Resort sollte man unbedingt ein Bier trinken gehen, vom offenen Restaurant aus hat man einen einzigartigen Blick über die Landschaft und Tee Plantangen. Auch als nicht Hotel Gast kann man im Restaurant oder Cafe etwas essen. Zum Glück. Die Preise für ein Zimmer liegen bei $150-550 am Tag. Jedes Zimmer ist ein eigenes kleines Häuschen für sich, mühevoll in den Hang gebaut.

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98 Acers Resort
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98 Acers Resort
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Aussicht vom Restaurant
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konnte nicht widerstehen

Die 9 Arch Brücke ist auch ziemlich cool, sie liegt ein bisschen im Wald versunken, ein kleiner Weg führt nach unten, links uns rechts wieder Tee Plantagen. Das wohl am meisten Fotografierte Objekt in Ella it die Brücke. Ab und zu kommt ein Zug vorbei, den hört man aber schon von weitem.

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9arch bridge
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Weg nach unten

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Auf der Hauptstrasse in Ella sind viele Restaurants und Bars, zu viele ich weiss gar nicht wohin. Ein Problem wenn man zu viel Auswahl hat. Am besten hat es mir in der Chill Bar gefallen, ein cooles Restaurant um mit Freunden ein Abend zu verbringen. Die zweite Etage ist eine grosse offene Fläche mit Bambus Dach. Für einen fairen Preis bekommt man hier allerlei europäisches Essen aber auch Sri Lankische Spezialitäten. Ein Bier für LKR 400 oder einen guten Cocktail ab $650. Immer wieder fällt mir auf wie viele Deutsche doch am reisen sind, allein in den 4 Stunden in der Bar habe ich bestimmt 10 andere getroffen.

Nach 2 Tagen in Ella ging’s weiter nach Haputale, ein anderes Bergdorf etwa eine Stunde Fahrt von Ella. Wir waren gerade 5 Minuten aus der Stadt raus da funktionierten die Bremsen des Tuk Tuk’s nicht mehr. Die Bremsflüssigkeit war leer, scheisse! Ich hatte es aber erst vor ein paar Tagen aufgefüllt, das kann nicht sein. Langsam bin ich bis zum nächsten Mechaniker gefahren, zum Glück ging es Berg auf. Der Mechaniker warf einen schnellen Blick unter das Tuk Tuk und sagte dann “Mister look problem” und zeigte auf den tropfenden Bremsschlauch. “ No problem” murmelte er wieder und verschwand in seiner Garage, aus der er kurz darauf mit einer grauen Paste kam. Er schmierte er sorgfältig um den Schlauch und schaute mich wieder zu mir “now waiting 10 minutes”. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich seinen Klebekünsten traue aber ich habe wohl keine andere Wahl. 10 Minuten später baht er um die Schlüssel und machte eine Testfahrt. Mit einem zufrieden Gesicht kam er zurück “finish mister”. LKR 700 Rupien wechselten den Besitzer und beide waren happy.

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In der Werkstatt
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Werkstatt

Am südlichen Ende der Berge liegt Haputale, links der Strasse die Berge rechts der Abhang mit Tee bepflanzt. An einem klaren Tag sieht man die Küste und nachts sogar den Leuchtturm in Hambantota. An einen nicht so klaren Tag wie wir ihn erwischten, sieht man mystische Nebenschwalben die wie ein Magnet an den Bergen kleben. Egal was für Wetter ist, es ist beeindruckend anzuschauen.

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innhalb von Minuten bedecken die Wolken alles

Am nächsten Tag besuchten wir die Dambatenne Tee Fabrik, diese wurde 1890 von Sir Thomas Lipton (viele kennen ihn von Lipton Ice Tea) gebaut.  Bei der 30 minütigen Tour durch die Fabrik erklärte uns ein Mitarbeiter jeden einzelnen Prozess, fermentation, rollen, trocknen, schneiden, sieben und anschliessende Qualitätsbestimmung. Es wir ausschliesslich Schwarzer Tee verarbeitet, der ist am beliebtesten. Das Anwesen besteht aus mehr als 350 Hektar Land, die Arbeiter pflücken 25.000kg Tee Tag für Tag. Die steilen und kaum unzugänglichen Hänge erlauben keine Maschinen, so wird alles von Hand geerntet. Eine Tee Fabrik zu besitzen ist wie der Bürgermeister einer kleinen Stadt zu sein, die Arbeiter und ihre Familien leben auf dem Anwesen. Es gibt eine Schule, Shops, Tempel und eine Kirche, für mehrere hundert Menschen. Oben an der Spitze der Tee Plantage befindet sich eine 360 Grad Aussichtsplattform, Sri Thomas Lipton’s Seat. Es bietet sich in den frühen Morgenstunden dort zu sein, mittags hängen die Wolken in den Bergen fest und versperren den Ausblick. Wir haben den Ausblick bei eine Tasse Schwarz Tee und Sri Lankischen Snacks genossen.

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Tee beim trocknen
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Teefelder

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Liptons Seat1
Strasse durch die Plantage
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Bis 1972 hieß Sri Lanka – Ceylon

Die meisten unsere Unterkünfte haben wir beim vorbeifahren gefunden, wir fragten in  sogenannten Homestay’s, ein Zimmer meist im Haus der Familie. Viel der kleineren Unterkünfte sind nicht im Internet gelistet. Am Zimmerpreis geht immer was, üblich wurde uns ein Zimmer zwischen LKR3000-4000 angeboten, sobald wir das Angebot ablehnten senkten sie die Preise. Wir haben nie mehr als LKR2000 für ein Zimmer bezahlt. Während der Nebensaison gilt – Die hälfte der Geldes ist besser als gar kein Geld.

In Nuwara Eliya verbrachte ich meinen letzten Tag in den Bergen Sri Lankas, bevor es wieder zurück in das Grossstadtchaos in Colombo geht. Meine englische Reisepartnerin hat mitbekommen das es im Grad Hotel in der Stadt “High Tea” gibt. Ich hatte keine Ahnung was mit erwartet, für diejenigen die auch nicht wussten was High Tea ist, Ohren auf! Zu einem typischen Englischer High Tea gehört Massenweise Tee, dazu wird Brot, Gemüse, Käse und Fleisch serviert. Manchmal bekommt man auch Pies, Kartoffeln und Knabberzeug. In Sri Lanka gab es zu all dem noch Samosas. High Tea ist nicht billig, zumindest nicht in der UK, berühmte Hotels wie das Ritz in London bieten High Tea meist für $40-50 an, wir haben $8 im Grad Hotel bezahlt.

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High Tea
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die waren am Besten
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Grand Hotel, Nuwara Eliya
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Markt

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Kuchen
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Diesen fetten Hund habe ich in Nuwara gesehen, er konnte kaum noch laufen. Ich fragte mich warum er so verdammt fett ist, und all die anderen Hunde so abgemagert. Da kam eine Frau und kaufe ein Stück Chicken neben mir und gab es dem Hund und ging.

Ich hab die Strecke nach Colombo deutlich unterschätzt, es sind nur 150km aber die ziehen sich über gute 5 Stunden Fahrt. Berg runter haben die Bremsen angefangen zu überhitzen, ich musste ein paar ungewollte Pausen machen. Am späten Nachmittag erreichte ich Colombo, genau richtig zur Rush Hour, reines Chaos, HILFE! Ich hab wieder im Colombo City Hostel eingecheckt, das Hostel liegt in der Nähe von IVS, wo ich morgen meinem Passport abgeben muss.

Wenn man ein Indisches Visum in Sri Lanka beantragen möchte, muss man dies durch IVS in Colombo machen. Es erscheint anfangs kompliziert aber wenn man weiss wie alles abläuft ist es einfach.

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unbedingt Geduld mitbringen

Als erstes das Formular richtig ausfüllen, dieses gibts auf der Homepage. Unbedingt auf Schreibfehler achten, die Indische Behörden sind bekannt dafür bei Fehlern das Visum zu verweigern, das Geld ist dann weg. Ich hab mein Formular für $2 ausfüllen lassen, der Junge klickte sich innerhalb von 2 Minuten durch den ganzen Prozess. An das ausgefüllte Formular heftet man 2 Passbilder (Achtung weißer Hintergrund).

Dann hat man 2 Optionen:

Option A:

Man lässt seinen Passbei IVS und holt diesen nach einer 7 Tage Bearbeitungsdauer wieder ab. Man ist also ohne Pass für mindestens eine Woche, wer plant in Colombo zu bleiben für den ist das kein Problem.

Option B:

Der Pass bleibt bei einem und man kommt nach der 7 Tage Bearbeitungsdauer, zu einem beliebigen Datum zurück. (Ich habe meine Pass erst nach 3 Wochen wieder eingereicht). Man muss den Pass dann an einem Wochentag zwischen 8.30-12.00Uhr abgeben, am nächsten Tag kann dieser dann nach 17Uhr wieder abgeholten werden. Keine Angst bekommen wenn das Büro zu ist, einfach an der Türe klopfen und es macht jemand auf. Nach 17 Uhr kann man nur seinen Pass abholen, alle anderen Anliegen muss man zu den normalen Öffnungszeiten kommen.

Das Büro neben dran bietet einen Visa Service an, man lässt seinen Pass bei ihnen und so kümmern sich um den ganzen Ablauf. Die $35 kann man sich zu 100% sparen.

Ich hab ein 6 Monats Multi Entry Visa beantragt, mit diesem kann ich beliebig oft in Indien Ein- und Ausreisen. Als ich meinen Pass abholte und das Visa überprüfte sah ich, dass sie mir nur ein 6 Monats double entry Visa ausgestellt haben. Mein Flug geht morgen, nutz kaum was sich jetzt noch zu beschweren.

Dustin ist in Stadt ! Er hatte mir geschrieben das er im Hangover Hostel in Negombo ist, er plant auch mit dem Tuk Tuk durch Sri Lanka zu fahren. Es ist schon eine Weile her als ich ihn in Indien getroffen hab. An meinem letzten Tag in Sri Lanka fuhr ich mit Dustin zu ALMA Tours um mein Tuk Tuk abzugeben. Ich hatte den Besitzer 2 mal zuvor kontaktiert um sicher zu stellen das er auch da ist. Er war zwar nicht da, aber einer seiner Kollegen gab mir die $100 Deposit zurück. Zum Glück schaute er sich das Tuk Tuk nicht nochmal an, so übersah er die kleine Beule vorne am Tuk Tuk. (Ein anderer Tuk Tuk Fahrer ist rückwärts auf mich drauf gefahren).

Die letzten 3 Wochen sind mein Tuk Tuk und ich über 1000km durch ein verrücktes, aber doch so schönes und erstaunliches Land gefahren. Ich hatte eine klasse Zeit in Sri Lanka, in vielen Sachen bin ich positiv überrascht, Sri Lanka moderner, organisierter und vorallem weniger verschmutzt als ich dachte. Die Metropolen sind immer noch ein kleines Chaos aber dem kann man schnell aufs Land entfliehen. Es gibt noch ein ganze Haufen für mich zu sehen, vielleicht komm ich bald wieder.

TukTuk Trip Sri Lanka
Meine Route

3 Kommentare zu „Sri Lanka – mit dem TUK TUK um die Insel“

  1. Crazy story! Heading through Sri Lanka made it to my personal bucket list now haha 😀 And the photos just do look awesome man, beautiful landscapes and impressions! 🙂

  2. Sabine gaißer

    Hallo Benny,
    Toller Reisebericht über sri-Lanka.
    Hat super viel Spaß gemacht ihn zu lesen.👍😊
    Weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse auf deiner großen Reise !
    Mama😊❤️

  3. Hi Ben! Schöner Reisebericht! Mich würde interessieren wie lange die einzelnen Etappen mit dem TukTuk gedauert haben von A nach B, besonders der Weg von Trinco nach Ella. Hast du dort auf dem Weg eine Zwischenübernachtung gemacht? Würde mich über eine Antwort freuen! Liebe Grüße, Simon

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